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EURO-CHRONIK 1 » 1 | 2 | 3 | Euro-Quiz


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Euro-Chronik 1
Diese Chronik zeigt die Geschichte des Euro und seine Auswirkungen auf Europa und die Welt. Beachten Sie wie sehr die Geschichte des Euro mit der Entwicklung der europäischen Einigkeit im Allgemeinen verbunden ist. Eine englische Version dieser Seite (Timeline) steht auch zur Verfügung. Nachdem Sie diese Chronik und die vorherige Seite gelesen haben, sind Sie bereit, unser Euro-Quiz zu schreiben!


Euro-Tatsachen
und Zahlen
1 Euro (€ - EUR) =
13,7603 ÖS
Öster. Schilling (ATS)
1,95583 DM
Deutsche Mark (DEM)
 
   Die obigen Wechselkurse sowie die für andere Nationalwährungen der Länder der Euro-Zone wurden kurz vor Mitternacht am letzten Tag von 1998, am Abend vor dem ersten Tag des Jahres 1999 endgültig kalkuliert.
 
Der Designer
des Euro
 
   Der österreichische Graphic Designer Robert Kalina hat die Euro-Banknoten am Power Macintosh-Computer mit Adobe Photoshop und Macromedia Freehand-Software entworfen. Kalina promovierte 1975 von der School of Graphic Arts in Wien. Seine Entwürfe waren 1996 in einem Wettbewerb mit strengen Voraussetzungen in Bezug auf das Aussehen und Sicherheitsmaßnahmen siegreich. Kalina, der als Graveur bei der Österreichischen Nationalbank arbeitet, hatte nur sechs Monate, um die endgültigen Designs für jeden der sieben Euroscheine mit Nennwerten von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, je mit seinem eigenen architektonischen Thema (klassisch, barock, romanisch, usw.) zu entwerfen.
 
Das Design
des Euro
 
   Jede Banknote hat ihr eigenes Design, ihre eigene Größe und Farbgebung. Je höher der Nennwert, desto größer der Geldschein - vom kleineren 5-Euro-Schein bis zum größeren 500-Euro-Schein (zu gunsten von Blinden).
 
5 euro - grau
10 euro - rot
20 euro - blau
50 euro - orange
100 euro - grün
200 euro - ocker
500 euro - mauve
 
   Ein Euro hat 100 Cent. Die Euro-Münzen wurden von Luc Luycx von der belgischen Münze entworfen. Die Vorderseite ist in allen Euro-Ländern gleich. Im Unterschied zu den Scheinen, die in allen Mitgliedsländern gleich aussehen, ist die Rückseite der Münzen je nach Land verschieden. (Die deutschen 10-, 20- und 50-Cent-Münzen zeigen zum Beispiel das Brandenburger Tor.) Euro-Münzen werden im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50 Cent sowie ein und zwei Euro geprägt.
 
Englische Version
dieser Seite.
1946
Nach der Verwüstung des Zweiten Weltkriegs fordert Winston Churchill die „Vereinigten Staaten von Europa.“ - aber ohne Großbritannien.

1947
Durch das Bretton-Woods-Abkommen (New Hampshire/USA, 1944) wird der Internationale Währungsfonds (IMF) ins Leben gerufen und ein fester Wechselkurs zwischen dem US-Dollar und anderen Währungen der Welt eingesetzt, der auf dem Gold-Standard basiert ist.

1948
Die Währungsreform der Alliierten vom 20. Juni schafft die Deutsche Mark (DM).

1951-1952
Nach Initiativen der Franzosen Robert Schuman und Jean Monnet, wird die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) von sechs Ländern (Belgien, der Bunderepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden) gegründet. Die so genannte Montanunion tritt am 25. Juni 1952 in Kraft. Die EGKS wird Vorläufer des zukünftigen „Gemeinsamen Marktes“ (EWG, EG) und der Europäischen Union (EU).

1957-1958
Am 25. März 1957 unterzeichnen die gleichen sechs Länder die Römischen Verträge und gründen damit die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM). Die Gemeinsamer Markt-Verträge treten am 1. Januar 1958 in Kraft.

1967
Im Juli schließen sich die EGKS, EWG und EURATOM zusammen und bilden die Europäische Gemeinschaft (EG).

1968
Im Juli werden Zölle und Einfuhrbeschränkungen zwischen den EWG-Staaten durch die Zollunion abgeschafft, und es gelten einheitliche Zolltarife für den Handel mit Drittländern.

1969
Die Regierungschefs der EG-Staaten beschließen, eine Wirtschafts- und Währungsunion in drei Stufen innerhalb von zehn Jahren zu schaffen. Der so genannte „Werner-Plan“ ist nach dem Luxemburger Pierre Werner benannt.

1971
Dem Werner-Plan wird zugestimmt, ist aber erfolglos aufgrund des Zusammenbruchs des Bretton-Woods-Systems, das 1947 in Kraft trat. Die USA verabschieden sich vom Gold-Standard und von weltweit festen Wechselkursen.

1972
Die EG-Staaten gründen den Europäischen Währungsverbund. Die Wechselkurse der Währungen der EG-Staaten dürfen nur um höchstens 2,25 Prozent nach oben oder unten von den vereinbarten Leitkursen abweichen. 26. Sept.: Norwegische Wähler lehnen den EG-Beitritt ab.

1973
Nach dem Beitritt von Dänemark, Großbritannien und Irland hat die EG jetzt neun Mitgliedsstaaten.

1974
Der Europäische Rat wird institutionalisiert. Regelmässige Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der EG werden vereinbart.

1979
März: Schaffung des ECU (European Currency Unit) als künstliche Währung, ein „Korb“ von Nationalwährungen des neuen European Monetary System (EMS). 7. - 10. Juni: Erste direkte Wahlen der Mitglieder des Europäischen Parlaments.

1981
Griechenland wird Mitglied der EG.

1986
Spanien und Portugal treten der EG bei.

1989
9. November: Die Berliner Mauer fällt und macht den Weg für die deutsche Wiedervereinigung im Jahre 1990 frei.

WEITER > Euro-Chronik: 1990-2002


This Page in English
The same euro facts and chronology on this page - in English.

Euro & Money Glossary
An annotated English-German glossary.

WEITER > 1990-2002 - 1 | 2 | 3 | Euro-Quiz


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